Sontags-Spaziergang entlang der Trasse am 07.12.14

 

Liebe Freunde und Bürger von Dormitz,


der Sonntagsspaziergang entlang der Trasse der geplanten Umgehung in Dormitz war ein voller Erfolg!

Annähernd 150 Personen kamen aus West und Ost (Dormitz und Weiher) über den "Weiherer Weg" und trafen sich in der Mitte der Wiesen und Felder. Von dort hatten alle einen guten Blick Richtung zukünftigen Süd-Kreisel, wo die Interessensgemeinschaft der Landwirte ein Holzbauwerk aufgebaut hat, dass die 3,30 m Höhe der zukünftigen Straße zeigt und weiter bis zu der Fichtenreihe auf einem bis zu 4 m hohen Damm verlaufen wird. Die geplante Trassenführung wurde durch rot-weiße Bänder simuliert und die unvorstellbare Zerstörung der jetzt noch intakten Natur wurde so begreiflich gemacht.

Gemeinsam mit Bernhard Birnfeld vom Bund Naturschutz und Esther Schuck der BI "Umweltverträgliche Mobilität im Schwabachtal" konnten wir den Bürgern und Bürgerinnen genauere Informationen zur Planung geben und auch Lösungsmöglichkeiten für die Entlastung der Hauptstraße vermittlen. Auf dessen Anlieger nach dem Bau der Umfahrung weitere Belastungen hinzukommen, denn sie werden entweder weiterhin Ziel-, Quell- und Durchgangsverkehr an einer nicht verkehrsberuhigten Ortsstraße leben und dafür in Zukunft Straßenausbesserungsbeiträge zahlen oder die Straße wird verkehrsberuhigt und die Rückbaukosten werden vollständig umgelegt, da der Gemeinderat zumindest für kommendes Jahr keinen Antrag auf Städtebauförderung für die Hauptstraße gestellt hat.

Georg Förster (Bürgermeister Buckenhof und Vorsitzender des Abwasserzweckverbandes) war anwesend und wies auf die nachhaltige Alternative durch die Stadt-Umland-Bahn als (Teil-) Lösung des Verkehrsproblems hin. Er machte darauf aufmerksam, dass durch den Bau der Umfahrung Folgekosten durch den notwendigen Bau eines neuen Sammelbeckens für Oberflächenwasser auf uns zukommen werden, da das alte System nicht mehr ausreichen wird. Dormitz ist nicht alleine mit dem Verkehrsproblem - die hohe Belastung durch den Indivdualverkehr betrifft den gesamten Schwabachtal Raum von Neunkirchen bis Erlangen. Birgit Herbst, (Bürgermeisterin Spardorf ) und Frederic Ruth (Bürgermeister Uttenreuth) waren auch da und verdeutlichten, dass wir uns gemeinsam für ein gemeindeübergreifendes, ja sogar landkreisgrenzenübergreifendes Konzept zur Lösung des Verkehrsproblems einsetzen müssen. Leider war kein einziger politischer Vertreter aus Dormitz, weder Bürgermeister Bezold noch Gemeinderäte anwesend.

Bei Tee und Lebkuchen wurden dann die Pläne nochmal intensiv diskutiert und viele gingen nach diesem Nachmittag mit dem festen Vorsatz, eine Einwendung zu schreiben, nach Hause.

NICHT VERGESSEN: Einwendungen können noch bis zum 16.12.2014 in der Gemeinde Dormitz abgegeben werden.