Ortsumgehung - NEIN DANKE!

 

 

Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz der "Interessengemeinschaft Landwirte Dormitz gegen die Umgehung"

 

Wir wollen Sie auf diesen Seiten über die geplante Verlegung der ST2240 informieren. Bitte haben Sie etwas Verständnis dafür, dass sich diese Seite erst nach und nach mit Informationen füllen wird.

 

Danke!


 

Wir als „Interessengemeinschaft Landwirte Dormitz gegen die Umgehung“ sprechen uns klar gegen die geplante Ortsumgehung Dormitz aus.

 

  • Die geplante Trasse „Variante 5” ist ein gigantischer Einschnitt in unsere Flur und eine unwiederbringliche Zerstörung unserer Kulturlandschaft. Sie verläuft stellenweise auf bis zu 4m hohen Dämmen. Auf Höhe Rosenbacher Berg, verläuft die Trasse bis zu 5m im Einschnitt. Der Straßenraum ist hier ca. 30m (!!!) breit. Insgesamt wird eine Fläche von ca. 17 Hektar für die Baumaßnahme benötigt. Dies entspricht der durchschnittlichen Fläche eines landwirtschaftlichen Betriebes im Landkreis Forchheim.
  • Durch die geplante Trasse werden Flurwege unterbrochen. Es besteht nur eine landwirtschaftliche Anbindung über die Rosenbacher Straße, was den dortigen Anliegern viel mehr Verkehr und Lärm beschert. Für uns als Landwirte bedeutet dies erhöhten Kraftstoffverbrauch und Zeitverlust.
  • Die gemeinsame Nutzung des Radwegs im Bereich Weiher – Kreisverkehr Süd durch Radfahrer, Fußgänger und landwirtschaftlichen Verkehr birgt ein hohes Gefahrenpotential
  • Eine Weiterführung Richtung Erlangen ist keinesfalls sicher ,da die Planungen der Südumgehung Weiher/Uttenreuth eingestellt wurden
  • Die prognostizierte Verkehrsentlastung von ca. 80% ist äußerst fragwürdig. Die geplante Umgehung ist mehr als doppelt so lang als die aktuelle Ortsdurchfahrt (2,2km / 990m) und führt zusätzlich noch über einen enormen Höhenanstieg. Hinzu kommt noch, dass bei der Fahrt in Richtung Erlangen, Fahrzeug die die Ortsdurchfahrt nutzen auch noch vorrangig im Kreisverkehr fahren können

 

 

Man muss sich wirklich fragen, ob es gerechtfertigt ist, ein solches Bauwerk mitten in die Natur zu setzen, wenn man nicht garantieren kann, dass es den gewünschten Erfolg mit sich bringt.

 

Wir sind der Meinung – NEIN!


Deswegen sind wir (auch Anwohner der Hauptstraße Dormitz) fest entschlossen, unsere seit Generationen bewirtschaftetet Flächen nicht herzugeben.

 

Doch auch ohne Ortsumgehung ist es möglich, eine Verkehrsentlastung in unserem Ort zu erreichen. Hierzu wäre nur eine Vorfahrtsänderung an der Kreuzung, an der der Kreisverkehr Süd entstehen soll, nötig.

 

Wären die Fahrzeuge aus Richtung Mühlenstraße/Kalchreuth vorfahrtsberechtigt, würden viele Pendler die aus dem Bereich Kleinsendelbach/Brand/B2 kommen, die bereits gut ausgebaute Mühlenstraße nutzen.

 

Zusätzlich könnte die Ortsdurchfahrt noch durch weitere bauliche Maßnahmen (Flüsterasphalt, Tempolimit 40, …) entlastet und entschärft werden.